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ecke2bc12                                               H e r r i n g e n


Herringen liegt südlich der Lippe in einer Geländehöhe von ca 55 m über NN.

Herringen mit seinen rund 21.250 Einwohnern ist ein Stadtbezirk der Stadt Hamm.
Mit der Gemeindegebietsreform vom 1. Januar 1975 wurde Herringen in die Stadt Hamm eingemeindet.

Hammerkopfturm der Zeche Heinrich-RobertWar Herringen früher eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde, so verwandelte sie sich ab 1901 in einem Industrieort.

Kohlefunde führten 1901 zur Gründung der Zeche de Wendel mit der Schachtanlage Heinrich Robert heute Bergwerk Ost und Schachtanlage Franz.
Auf beiden Schachtanlagen wird heute keine Kohle mehr gefördert.

Der Schacht Humbert wurde schon im Jahr 2001 verfüllt und im Jahr 2002 folgte das verfüllen des Schachtes Franz.
Von beiden Schächten gibt es keine bergbaulichen Spuren mehr.

Auf dem Gelände Humbert befindet sich heute eine Abraumhalde.
 
Für die Wasserhaltung sind nur noch die Schächte Heinrich und Robert offen.


Sehenswertes in Herringen

Kissinger Höhe

links: Kissinger Höhe  - rechts: Hammerkopfturm des Hauptschachtes der früheren Zeche Heinrich Robert

Die Kissinger Höhe ist eine Bergehalde und liegt neben der früheren Zeche Heinrich Robert,
zwischen Herringen und Wischerhöfen. 
Aufgeschüttet wurde die Halde von 1974 bis 1998 durch das benachbarte Bergwerk Ost, (vorher Heinrich Robert).
Mit ca. 45 ha gehört sie flächenmäßig zu den 20 größten Abraumbergen im Ruhrgebiet.


Denkmal für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg (vorn)
sowie das Denkmal für die bei der Schlagwetterexplosion
im Jahr 1952 umgekommenen Bergleute auf der Zeche Heinrich Robert (im Hintergrund).

Denkmal für die Oper des 1. Weltkrieges

Denkmal für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg (vorn) sowie das Denkmal für die bei der Schlagwetterexplosion
im Jahr 1952 umgekommenen Bergleute auf der Zeche Heinrich Robert (im Hintergrund).
Das erste Unglück auf der Zeche Heinrich Robert ereignete sich schon am 27. November 1926.
Durch eine Schlagwetterexplosion wurden damals elf Bergleute getötet und im darauffolgenden 1. März
kam es zu einer erneuten Schlagwetterexplosion, wobei wiederum vier Kumpel verunglückt sind.

Standort: Dortmunder Straße an der Ecke Neuchateaustraße.

Denkmal - Den Toten der Kriege

Denkmal für die Verstorbenen Bergleute bei der Schlagwetterexplosion

Denkmal für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg

Denkmal für die verünglückten Bergleute
auf der Zeche Heinrich Robert


Marktplatz mit Kirche

Marktplatz mit der über 1.000 Jahren alten St. Victor-Kirche

Marktplatz mit Kirche - April 2015


Katholische Kirche Heilig Kreuz

Die Pfarrkirche Heilig Kreuz wurde am 14. September 1929 eingesegnet und ein Jahr später durch Weihbischof Hillebrand aus Paderborn geweiht.

Durch die stark angewachsene Bevölkerung in Herringen
(bedingt durch den Bergbau) trat sie die Nachfolge für die 1842 zur Pfarrkirche erhobene Kapelle St. Peter und Paul an.

Erbauer der Kirche war Heinrich Elsing,
der 1927 als Pfarrer nach Herringen kam.

Pfarrkirche Heilig Kreuz


St.Peter-und-Paul Kapelle in Herringen

Katholische Kapelle St. Peter und Paul in Nordherringen
 
Heute finden in der Barock-Kapelle nur noch Beerdigungsämter, Rosenkranz- und Maiandachten statt.
Auf Wunsch auch Hochzeiten, Silber- und Goldhochzeiten.
Katholische Kapelle St. Peter und Paul in Nordherringen - 2017

 Begonnen wurde mit dem Bau der Kirche am 2. Juli 1771. Ende 1772 war der Rohbau fertig und am 25. Oktober 1775 wurde sie dem Heiligen Petrus und Paulus geweiht.
An jedem letzten Sonntag im Monat wird um 11.30 Uhr eine Heilig Messe gefeiert.
Gottesdienste finden nur noch in der 1928 - 1930 erbauten Hl. Kreuz - Kirche statt.


alte Apotheke

Alte Apotheke - Neufchateaustr. 4


Blickfang - Collage Herringen



Blickfang -Herringen Collage-

Bei diesem Blickfang handelt es sich um die vom Fotografen Jürgen Post erstellte
„Herringen-Collage“.

 
Insgesamt 19 Bilder aus dem Stadtteil Herringen prägenden dieses geschaffene Kunstwerk.

Standort:
Dortmunder Straße / Ecke Neufchateaustraße


Blickfang Nordstraße - Standort: Fritz-Husemann-Straße/ Ecke Schemmannshof

Blickfang Nordstraße

Als Verschönerung eines Versorgungskasten hat hier die in Herringen geborene Frau Dickhaus ein altes, im Familienbesitz befindliches Foto der Fritz-Husemann-Straße ausgesucht.
Das Foto entstand etwa gegen Ende der 1920er Jahre. Damals hieß die Straße noch Nordstraße.
Die Umbenennung in Fritz-Husemann-Straße erfolgte kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges zu Ehren des bekannten Gewerkschafters Fritz Husemann, der von 1924 bis 1933 auch Mitglied im Reichstag war. 


Naturschutzgebiet Tibaum

Naturschutzgebiet Tibaum
Am westlichen Rand des Stadtgebietes von Herringen, zwischen Lippe und Kanal liegt das Naturschutzgebiet Tibaum


Gersteinwerk

Gersteinwerk
In der Nähe des Naturschutzgebietes Tibaum, direkt am Kanal und Lippe, lohnt es sich auch ein Blick auf das im Hintergrund liegende Gersteinwerk zu werfen.


Gedenkstein für die Homburg

Der Gedenkstein soll an die Homburg erinnern, von der vor hundert Jahren große Teile für den Kanalbau weichen mussten. Gedenkstein HomburgGedenkstein Homburg - Tafel - 2

Er zeigt auf die Stelle, an der sich die Reste der Hügel (Homburg) befanden. Bei der Bevölkerung von Herringen damals nur unter Humbugs Knapp bekannt.

Vom Tibaum kommend befindet sich der Gedenkstein kurz vor dem Hafengelände direkt am Radweg entlang des Datteln-Hamm-Kanals.

Der Gedenkstein stammt aus einem Steinbruch bei Herdecke. Es handelt sich hier um einen etwa zwei Meter hohen Sandstein, an dessen Front die Gedenktafel angebracht ist.


Lippepark Hamm - Schacht Franz

Unter dem Slogan "Im Westen, was Neues“ entstand auf dem ehemaligen Gelände der Zeche „Schacht Franz“
im Stadtbezirk Herringen ein Freizeitgelände, der Lippepark Hamm.


Lippepark im März 2014
Eingangsbereich - Dortmunderstraße/Ecke Schachtstraße
Im Westen was Neues - Lippepark - März 2014

unten: Standort beim Fotografieren etwa der gleiche wie oben.
Alte Mauereinfriedung um die ehemalige Zeche Schacht Franz im Juli 2010 
heute Eingangsbereich - Dortmunderstraße/Ecke Schachtstraße

Im Westen was Neues - Lippepark
Im Westen was Neues - Lippepark - Juli - 2010

Im Westen was Neues - Lippepark - Juli 2010

 

Über den großzügig gestalteten Eingangsplatz an der Dortmunder Straße (unten) ordnen sich alle Hauptwege und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten um eine große Parkwiese an.

Lippepark -Schacht Franz

Lippepark Aussichtsplattform

Aussichtsplattform im Lippepark

Südteil des Lippeparks

Blick vom Aussichtsbalkon auf den Südteil des Parks und die Sportplätze,
rechts der Mountainbike-Parcour.

Lippepark - Ort der interreligiösen Begegnung

„Ort der interreligiösen Begegnung“ im Lippepark Hamm

Ein Ort der Besinnung und der Begegnung. Fünf Stahltore stehen hier für die fünf Weltreligionen und die fünf Stehpulte davor mit ihren religiösen Botschaften laden zum Nachdenken ein. Dieser Ort wurde von Gemeinden und Religionsgemeinschaften aus den gesamten Stadtbezirken in Hamm gemeinsam entwickelt und gestaltet.

Ort der Bergbaugeschichte

Ort der Bergbaugeschichte - im Lippepark Hamm
Dort, wo früher der Förderschacht tief in die Erde ging, befindet sich heute der Ort der Berbaugeschichte. Witterungsbeständige Bilder sind dort  ausgestellt und erinnern an den Bergbau und an die Entstehung des
Stadtbezirkes Herringen.
1923 begann man mit dem Abteufen des Schachtes. Im Jahre 1994 wurde der Schacht aufgegeben
und 2002 wurde der Schacht dann wieder verfüllt.

Kunstobjekt im Lippepark
Kunstobjekt im Lippepark - 2

Kunstobjekt Pannenskulptur im Lippepark
Skulptur aus gebrauchten Pannen, Hacken und Schüppen nahe dem Eingangsbereich an der Dortmunder Straße.


Lippeparkbrücke

Lippeparkbrücke
Lippeparkbrücke - 1

Seit der Eröffnung am 20. Mai 2016 verbinden zwei Brücken die Gemeinden
Bockum-Hövel mit Hamm-Herringen/Pelkum.
Erschaffen wurden die beiden Brücken als Verbindungsweg über Kanal und Lippe für Fußgänger und Radfahrer.

Lippeparkbrücke - 2

Lippeparkbrücke mit Jachthafen

Lippeparkbrücken und rechts der Yacht-Club Hamm


Interkultureller Garten 1. Mai 2015

Interkulturelle Garten im Lippepark am Fuß der Bergehalde „Kissinger Höhe"

Wortskulptur - Martin Luther King

Wortskulptur „Martin Luther King“ im interkulturellen Garten.
Eine Schenkung des Ehepaares Benigna und Dr. Carsten Grüneberg.
Zu sehen ist hier ein Haus aus Edelstahl, das zwischen „Himmel und Erde schwebt". An diesem Haus ist eines der bekanntesten Zitate des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King verewigt.
Das ist das große Problem der Menschheit:
Wir haben ein großes Haus geerbt, ein großes Haus der Welt, in dem wir zusammen leben müssen, Schwarze, Weiße, Morgenländer und Abendländer, Juden und Nichtjuden, Katholiken und Protestanten, Moslems und Hindus.

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