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Walsrode
Nach alter Überlieferung sollte man mit dem Vertrauen auf beständiges warmes Wetter bis nach den Eisheiligen (11.-15. Mai) warten, darum haben wir unseren Urlaub in Walsrode erst ab dem 17. Mai geplant. Für unseren Aufenthalt haben wir uns die Ferienwohnung MONTE ausgesucht. In einer kleinen Siedlungsstraße gelegen, jedoch nur 10 Minuten vom Zentrum entfernt, befand sich die 60 qm große Wohnung im Haus des Vermieters.
Die liebevoll eingerichtete und sehr gut ausgestattete Wohnung (mit Küche/Essecke, Wohnzimmer, Schlafzimmer mit komfortablen Betten sowie Bad) hatten einen eigenen Zugang und eine unkomplizierte Schlüsselübergabe durch einen gesicherten Schlüsselkasten. Nachdem es von Tag zu Tag wärmer wurde, haben wir nach unseren Ausflügen die Terrasse mit den schönen Möbeln vor unserem Eingang genossen. Wer Ruhe sucht ist hier richtig.
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Zu Hause haben wir im Internet schon vom Tag der „offenen Tür“ im wenige Schritte entfernten Heidemuseum Walsrode gelesen. So stellten wir am Anreisetag nur unsere mitgebrachten Lebensmittel in den Kühlschrank und gingen auf Erkundungstour.
 Walsrode trägt den Zusatz „Hermann Löns-Stadt“ und seit 2006 gibt es in der Heidestadt Walsrode, auf der gleichnamigen Straße, das Hermann-Löns-Denkmal zu besichtigen.
Hermann Löns gilt als Heide-Dichter und Heimatschriftsteller und verweilte während seinen Besuchen in der Lüneburger Heide oftmals in Walsrode.
Im Jahr 2006 wurde, anlässlich des 140. Geburtstages von Hermann Löns, eine Bronzestatue eingeweiht. Sie zeigt Hermann Löns als Jäger, Heger, Dichter und Naturschützer.
Die Bronzestatue steht nicht weit entfernt vom Heidemuseum „Rischmannshof“, das wir uns anschließend noch ansehen wollen.
Das Heidemuseum „Rischmannshof“ gehört zu den ältesten Freilichtmusen in Deutschland. Unter hohen Bäumen wurden schon 1911/12 die ersten Häuser hierher versetzt. Heute ist es eine sehenswerte Hofanlage mit Nebengebäuden und Einzelobjekten. Direkt am Eingang des Hauptgebäudes bekamen wir von einer Mitarbeiterin umfangreiche Informationen über das Museum, seine einzelnen Gebäude und deren Innenleben.
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Wir starten unseren Rundgang im größten Gebäude des Heidehofensembles, dem 1798 erstellten niederdeutschen Fachhallenbau, dem sog. „Rischmannshof“. In diesem zentralen Gebäude und Diele mit Stallungen sind viele Sehenswürdigkeiten und Schausammlungen, wie verschiedene Haushaltsgeräte und Werkzeuge aus Urgroßmutters Zeiten, untergebracht. Es ist der Arbeitsbereich der bäuerlichen Familie, auch Flett genannt. Zentraler Punkt ist die große Herdstelle.
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Danach betreten wir die bäuerliche Schlafkammer und stehen vor dem Baldachinbett des bäuerlichen Ehepaares.
Unter dem Bett darf der Nachttopf nicht fehlen. Er geht auf die Zeit zurück, als die Toiletten noch außerhalb des Hauses lagen und nachts nur relativ mühsam zu erreichen waren.
Auch die vor dem Bett abgestellten Holzschuhe wurden früher vor allem von Bäuerinnen und Bauern getragen. Sie waren robust, günstig in der Herstellung, schützten vor Nässe und hielten die Füße in kalten Ställen warm.
Im Raum befindet sich auch ein Aussteuerschrank. Er beherbergt eine Sammlung historischer Leinenstoffe, die oft Teil der Aussteuer einer Braut waren. Die Einlegeboden sind mit bestickten Bändern verziert.
In der bäuerlichen Schlafkammer stehen auch die Wiegen für den Nachwuchs. Sieh stehen auf geschwungenen Kufen, die ein sanftes Schaukeln ermöglichen.
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Vom Schlafzimmer gehen wir in die sog. Vorzeigestube der bäuerlichen Familie. Neben der Wohnmöblierung geht unser Blick zu einem historischen Kachelofen. Der Aufsatz-Ofen besteht aus einem gusseisernen Element und einem durch seine blaue Bemalung auf weißem Grund auffälligen Aufbau. Ferner beherbergt er eine keramische Vase in einer Nische und wird von kunstvoll geformten Kacheln gekrönt.

Eine Ecke des Raumes ziert ein antikes Spinnrad aus Holz. Es wurde traditionell zum Spinnen von Naturfasern wie Wolle oder Flachs verwendet.
Wer die Lüneburger Heide besucht, trifft früher oder später auf Spuren des berühmten Heidedichters und Schriftstellers Hermann Löns, wie wir auf dem Weg zum Museum bereits festgestellt haben. Hier im Heidemuseum ist ein Löns-Zimmer mir originalen Möbeln und Gebrauchsgegenständen des Dichters eingerichtet worden. Ferner sind Erstausgaben seiner Werke, einige Autographen und Veröffentlichungen ausgestellt.
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Wir verlassen das Gebäude und stehen vor einem typischen Bauerngarten, der zwischen den historischen Gebäuden angelegt wurde.
Ein weiteres Gebäude ist der Treppenspeicher. Bei diesem traditionellen Wirtschaftsgebäude ist die obere Ebene über eine markante, außen liegende Holztreppe zugänglich. Ursprünglich dienten diese robusten Holzbauten auf den Heidehöfen zur sicheren Lagerung von wertvollen Vorräten wie Getriebe, Buchweizen etc.
Dieser Speicher stammt aus dem Jahr 1669 und wird hier als Bienenmuseum genutzt. Es zeigt eine historische Sammlung vieler Imker-Gerätschaften sowie eine Wachspresse vom Hof Goldmann, datiert von 1822. Das im Sommer gesammelte Bienenwachs wurde mit Hilfe dieser Presse in Gefäße gefüllt. Die so gewonnenen Wachsblöcke wurden bis zur Weiterverarbeitung (z.B. zu Kerzen) eingelagert. Auch eine Vielzahl an historischen Bienenkörben wird gezeigt.
Das Häuslingshaus hier im Museum ist die Hausmeisterwohnung und ist nicht zu besichtigen. Es ist ein traditionelles Fachwerkhaus mit einem reetgedeckten Dach, das typisch für die Lüneburger Heide ist und ursprünglich aus dem 17. oder 18. Jahrhundert stammt. Der Giebel ist mit stilisierten Pferdeköpfen verziert, die über dem sogenannten „Eulenloch“ angebracht sind.
In der Fachwerkscheune, anno 1844 aus Altenboitzen, ist eine alte Walsroder Schmiede, eine Schuhmacherwerkstatt und eine alte Stellmacherei / Tischlerei untergebracht, in der gelegentliche Vorführungen dieser alten Handwerke stattfinden.
Hier können wir gleich in mehreren Werkstätten einiges über das alte Handwerk lernen. Die Werkzeuge eines Schmieds, Stellmachers, Schuhmachers und Drechslers sind hier ausgestellt und lassen uns ein wenig in die Vergangenheit reisen.
Durch moderne Produktionstechniken sind viele Berufe und ihre Wirkungsstätten verdrängt worden, die in früheren Zeiten zum Alltagsleben gehörten. Fast völlig verschwunden ist die handwerkliche Schmiede, die es einst in fast jedem Dorf gab. Kaum jemand kennt eine Stellmacherei, in der Räder, Wagen und andere Geräte aus Holz hergestellt wurden. 
In Vergessenheit ist auch geraten, was damals noch alles zu einer Schuhmacherwerkstatt gehörte, in der nicht nur die Schuhe besohlt, sondern Lederschuhe noch komplett hergestellt wurden.
Zum Heidemuseum Rischmannshof gehört auch ein historisches Backhaus. Das reetgedeckte Fachwerkgebäude stammt ursprünglich aus dem Jahr 1752 und wurde 1990 auf dem Museumsgelände wieder aufgebaut. Während der Sommersaison ist jeden Donnerstag von 11.00 bis 17.00 Uhr "Backtag" im Heidemuseum.
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In der gemütlichen Atmosphäre unter den alten Bäumen oder im Inneren in der kleinen Stube des historischen Gebäudes kann man dann Kaffee und Kuchen oder ein Schmalzbrot genießen. Leider fand am „Tag der offenen Tür“ keine Backvorführung statt.
Durch den freundlichen Empfang und die umfangreichen Informationen rund um das Museum haben wir einen informativen und unterhaltsamen Nachmittag gehabt. Da es im Backhaus leider heute nichts zum Cafe gab, besuchten wir zum Abschluss die etwas höher gelegene Waldgaststätte Eckernwarth.
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Das traditionsreiche Ausflugslokal im Walsroder Stadtwald gibt es bereits seit fast 200 Jahren. Der berühmte Heidedichter Hermann Löns verkehrte bereits in diesem Lokal, in dem wir uns zum Abschluss des Nachmittags mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.
Nicht weit von unserer Ferienwohnung liegt das Naherholungsgebiet von Walsrode. Die Böhme, ein 71 Kilometer langer Fluss in der Lüneburger Heide, fließt durch dieses waldreiche Gebiet von Walsrode und bot sich für einen Spaziergang an.
Sie gehört zu den größeren Flüssen der Südheide und entspringt im Pietzmoor bei Schneverdingen, schlängelt sich durch die Heidmark (u. a. durch Soltau und Walsrode) und mündet bei Rethem in die Aller. Sie ist im Mittellauf, dem Böhmeknie, zwischen Dorfmark und Walsrode, durch ein relativ enges Tal gekennzeichnet. Interessant ist es, den Heidefluss zu Fuß auf einem kleinen Stück zu erkunden, denn weite Teile stehen unter Landschaftsschutz.
Im Stadtzentrum von Walsrode liegen an der Böhme das Wehr und die 1998 angelegte Fischtreppe. Die ursprüngliche Wehranlage der ehemaligen Klostermühle stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts, sie diente zur Wasserversorgung der damaligen Klostermühle. Die Stauanlage mit den markanten Zahnstangen stammt aus der Zeit von 1939.
Nun müssen wir noch über die lange Böhmebrücke und sehen den Klostersee vor uns liegen. Der Klostersee, direkt am Walsroder Kloster gelegen, befindet sich unmittelbar am Stadtzentrum. Eigentlich handelt es sich bei dem Klostersee um ein in den sechziger Jahren angelegtes Rückhaltebecken für Regenwasser.
Mit der Zeit entstand eine herrliche Grünanlag. Ein gut ausgebauter und breiter Rundweg führt um den See und Bänke laden zum Verweilen ein. Hier kann man entspannt den Enten auf dem See zusehen und man kommt selbst den brütenden Schwänen sehr nahe.
Walsrode, eine Kleinstadt mit knapp über 20.000 Einwohnern hat eine Fülle von natürlichen und kulturellen Reichtümern, die während unseres Aufenthalts von uns entdeckt wurden.
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Die Abtei Walsrode wurde bereits im Jahr 986 n. Chr. durch Graf Wale gegründet. Die mittelalterliche Anlage liegt zwischen Kirchplatz und Mühlengraben. Das Walsroder Kloster ist das älteste der sechs „Lüneburger Klöster“ und wurde nach der Reformation in ein ev. Damenstift umgewandelt. Der Grundriss der Klosteranlage ist seit dem frühen 13. Jahrhundert unverändert erhalten geblieben. Die Klostergebäude und Klostermauer wurden in der 1. Hälfte des 18. Jahrhundert erneuert.
 An einem Nachmittag unseres Urlaubs haben wir das Klostergelände auf eigene Faust erkundet.
Ein großes schmiedeeisernes Eingangstor gibt uns Zutritt in den Klostergarten und zu den barocken und mittelalterlichen Teilen des Klosters.
Eine erholsame Stille liegt hinter den Klostermauern im idyllischen Garten mit alten Ziehbrunnen und historischen Fachwerkhäusern.
In einem historischen Backsteinemsemble ist u.a. seit 2023 die Ökologische Station „Aller-Böhme“ untergebracht.

Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt auf Erhalt und der Wiederherstellung von Lebensräumen und artenreiches Grünland. Vor dem Gebäude auf dem Rasen steht ein barockes Sandsteindenkmal (Pfeilermonument mit einer Vase), das typisch für den historischen Klostergarten und die Parkanlage ist.

Doch auch eine freistehende, moderne Glasstele oder Glasskulptur ziert die Rasenfläche des Innenhofes.
In einem historischen Fachwerkhaus mit einem roten Ziegeldach ist die „Tourist-Information Walsrode“ untergebracht. Vor dem Haus ist eine historische gusseiserne Schwengelpumpe mit weißen und violetten Stiefmütterchen bepflanzt.
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Die Gartenanlage rund um die einzelnen Gebäude ist sehr gepflegt. Überall grünt und blüht es. Wunderschöne große Rhododendron Sträucher zeigen eine reiche Blütenpracht in kräftigem Rot und Violett.
Ein Hinweisschild zeigt uns den Weg zum Remter, einem historischen Speisesaal im Kloster, mit einer beeindruckenden Decke aus Eichenbalken. Die Wände bestehen aus freigelegtem Backsteinmauerwerk mit neugotischen Spitzbogen-Nischen. Darin hängen gerahmte Porträts der ehemaligen Äbtissinnen (sie trugen die Verantwortung für die Verwaltung des Stifts und vertraten das Kloster nach außen).
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Der Raum wird heute für Veranstaltungen wie standesamtliche Trauungen für bis zu 40 Personen genutzt. Zur Einrichtung gehört ein massiver Holztisch mit passenden Holzstühlen und ein reich verzierter grüner Kachelofen, der typisch für die Region ist. Über dem Tisch hängt ein großer, ringförmiger Radleuchter aus Metall mit nachempfundenen Kerzenlampen.
Durch eine historische Holztür mit Schnitzereien, deren Seite mit einer hellrosa blühenden Clematis eingefasst ist, betreten wir das Innere eines weiteren Gebäudes. Wir gehen durch den „langen Gang“ der den Konventbereich (privaten Wohn- und Lebensbereich) direkt mit der Klosterkapelle verbindet.
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Die Klosterkapelle ist der Gebets- und Andachtsraum des Konvents. Es ist ein historischer Ort der Stille und eine Pilgerkirche. Zu den Besonderheiten zählen das dreiteilige bunte Hauptfenster direkt hinter dem Altar aus dem Jahr 1483, das biblische Motive abbildet und die bemalte Holzdecke. Sie besticht durch ihre intensive blaue Farbgebung und Rankenmustern.
An der gegenüberliegenden Wand steht eine historische Kastenuhr in einem Schrankeinbau. Die herabhängenden Seile dienen dazu, die Kichenglocken am Morgen manuell zu läuten. Ein großer, zentral hängender Messingleuchter prägt den Raum. Die weißen Kirchenbänke verleihen dem Raum eine freundliche Atmosphäre.
Zum Abschluss unseres Rundgangs führt uns der Weg zum Klosterfriedhof. Es ist ein historischer Friedhof mit Grabmale des 17.-19. Jahrhunderts der ehemaligen Äbtissinnen. Er wurde bis 1860 als Begräbnisstelle genutzt und zeichnet sich heute als Grünfläche mit altem Baumbestand und üppiger Vegetation aus, darunter alte Rhododendrensträucher. Der Klosterfriedhof liegt direkt an den Mauern der historischen Stadtkirche von Walsrode, der wie anschließend noch einen Besuch abstatten.
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Die Stadtkirche „St. Johannes der Täufer“ steht auf dem zentralen Kirchplatz von Walsrode. Der markante Kirchturm wurde bereits 1786 erbaut und besteht im unteren Teil aus Feldsteinmauerwerk und im oberen Teil aus einer Holzkonstruktion, während das Hauptschiff zwischen 1848 und 1850 entstand. Im Vordergrund befindet sich das Welfendenkmal, ein filigranes, gusseisernes Monument. Es wurde in den Jahren 1848 bis 1850 gegossen. Errichtet wurde es zur Erinnerung an die Großjährigkeitserklärung des damaligen hannoverschen Kronprinzen Ernst August am 21. Sept. 1863 in Walsrode.
Das große Kirchengebäude ist seit ihrem Bau fast unverändert bis heute erhalten geblieben und zeichnet sich durch ihre zweigeschossigen Emporen und die helle Farbgestaltung im Inneren aus. Im Altarraum befindet sich das Walsroder Kruzifix, entstanden um 1500 aus der Schule des berühmten Holzschnitzers Hans Brüggemann. Es lässt das Leiden Christi in ungewohnter Form deutlich werden.
In der Kirche befinden sich mehrere historische Empitaphe, die aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen. Die Grabdenkmäler erinnern an Pastoren aus früherer Zeit. Auf den sandsteinernen Platten sie die Verstorbenen als Relief dargestellt.
Von dem zentralen Kirchplatz gehen wir nun in die Innenstadt. Die Stadt Walsrode hat keine klassische Fußgängerzone. Ein Einkaufsbummel findet mitten im regulären Einbahn-Straßenverkehr statt. In der Innenstadt gibt es eine Reihe von schönen und bekannten Markengeschäften sowie Kneipen und Restaurants, wo man es sich zu Mittag oder am Abend gut gehen lassen kann.
Das historische „Alte Rathaus“ in Walsrode (erbaut nach dem großen Stadtbrand von 1757) liegt an der Langen Straße/Ecke Kirchplatz. Es war leider während unseres Aufenthalts das Zentrum umfangreicher Sanierungs- und Umbauarbeiten. Ziel ist die Modernisierung und die Schaffung eines barrierefreien Übergangs zum benachbarten neuen Rathaus.
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In einem weiteren historischen Gebäude auf der Langen Straße ist die Lokalredaktion der „Walsroder Zeitung“ untergebracht. Dieses Gebäude dient seit vielen Jahrzehnten als Hauptsitz. Sie ist die amtliche Kreis- und unabhängige Tageszeitung für den südlichen Heidekreis und erscheint bereits seit dem Jahr 1866.

Bei unserem Spaziergang durch den Ort sehen wir eine Steele, die uns „das Grüne Band“ in Walsrode näher bringt.
Es handelt sich um ein zentrales städtebauliches Projekt zur Modernisierung und Begrünung sowie eine durchgängige, barrierefreie Wegeverbindung der Walsroder Innenstadt.
Eine holzgeschnitzte Eulen-Skulptur, die auf einem dicht mit Efeu bewachsenen Baumstumpf thront, ist hier ein gestalterischer Wegweiser.
Etwas außerhalb des Zentrums stehen wir vor der kath. Kirche St. Maria vom heiligen Rosenkranz. Das Kirchengebäude wurde zwischen 1950 und 1951 errichtet. Im Jahre 1962 wurde das Gebäude grundlegend umgebaut, stark vergrößert und erhielt seine heutige, markante architektonische Gestalt mit einem hölzernen Zeltdach. Auffällig sind die rote Klinkerfassade, der schmale, freistehende Turm mit grünem Kupferdach sowie der halbrunde, moderne Glasanbau auf der linken Seite, welcher als Taufkapelle dient.
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Die Kirche ist bekannt für ihre moderne Architektur und Blickfang über dem Altar sowie den modernen Buntglasfenstern, die 1965 entworfen wurden.
Unser Weg zurück zur Ferienwohnung führt uns vorbei an der Stadthalle Walsrode, die 1980 errichtet wurde. Die Halle bietet drei multifunktionale Säle für verschiedene Veranstaltungen.
Vor dem Gebäude, im vertieften, gepflasterten Rondell, befindet sich das Kunstwerk „Januskopf“ des Künstlers Wolfgang Schroeder. Das Kunstobjekt stellt mehrere hintereinander gereihte Profile dar und gilt als Symbol der Zwiespältigkeit.
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